PASSIVHÄUSER IN MASSIVBAUWEISE  

Der Begriff „Passivhaus“ beschreibt einen technischen Standard, keinen Gebäudetyp. Der Heizwärmebedarf (Qh < 15 kwh/m²a) ist so gering, dass Passivhäuser ohne herkömmliche Heizung auskommen.

Entscheidend dafür ist neben modernster Lüftungstechnik ein Baustoff, mit dem eine höchst wärmedämmende Gebäudehülle errichtet werden kann.

Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE prognostiziert eine sehr dynamische Marktentwicklung für Passivhäuser. Experten und Branchenkenner schätzen, dass im Jahr 2010 etwa jedes fünfte Haus in Passivhausbauweise entstehen wird.

 

Kalksandstein für den Bau eines Passivhauses.  

Kalksandstein war von Anfang an dabei, als 1991 das erste Passivhaus in Deutschland in Darmstadt-Kranichstein gebaut wurde.

  1. Mit der KS-Funktionswand kann der winterliche Wärmeschutz auf jedes Wärmedämmniveau stufenlos eingestellt werden. Typische U-Werte für Passivhäuser (ca. 0,10 bis 0,15 W/m²K) sind sowohl als KS-Thermohaut (KS + WDVS) als auch in zweischaliger Bauweise (z.B. Kerndämmung aus Phenolharzhartschaum (PF) und/oder mit erhöhten Schalenabständen – größer 15 cm) möglich.
     

  2. Die hohe Speichermasse des Kalksandsteins wirkt feuchte- und temperaturregulierend. Dadurch wird im Sommer Überhitzung vermieden und im Winter wird die Wärme länger im Bauwerk gehalten. Deshalb ist zu jeder Jahreszeit behagliches Wohnen garantiert.

Bauökologisch empfehlenswert.

Nicht nur Rohstoffgewinnung und Produktion sind umweltverträglich, energiesparend und kostengünstig. Auch die Materialeigenschaften tragen zum Umweltschutz bei: So gestattet die extrem hohe Belastbarkeit schlankere Wände, was erstens Material spart und zweitens mit einem geringen Flächenbedarf einhergeht. Für eine größere Wohnung ergeben sich da durchaus bis zu 7% Wohnflächengewinn!

Der Ursprung aller ökologischen Eigenschaften liegt im Kalksandstein selbst:
 
Kalk + Sand = Kalksandstein
 
Die weißen Steine stehen für ökologische Qualität.  (KS)

 

Der Ziegelstein für die Passivbauweise.

Ein massiver, natürlicher Baustoff, der beste Wärmedämmung und zugleich ein gesundes Raumklima bietet, ist der neue Poroton-T 8. Sein Wärmedämmwert von λ = 0,08 W/(mK) wird von keinem anderen massiven Wandbaustoff übertroffen. Der Neuling aus der Produktfamilie der Poroton-Ziegel mit Perlitfüllung ist als High-End-Ziegel prädestiniert für den Bau von Passivhäusern. Mit einem massiven Wandmaß von 42,5 cm sowie einer optimierten Kammerausbildung und -anordnung im Innern erreicht man mit dem Poroton-T 8 hoch wärmedämmende, einschalige massive Außenwände mit dem beachtlichen U-Wert von 0,18 W/(m²K).

Durch die spezielle Kombination des natürlichen Baustoffs Ziegel mit Perlit (mineralisches Granulatgestein) erfüllt der neue Poroton-T 8 höchste Ansprüche bei Wärme-, Brand- und Schallschutz sowie Statik. Die Innovation steckt im neuen Lochbild: Dicke Stege sorgen für optimale Statik im tragenden, 17,5 cm breiten Teil auf der Innenseite. Drei größere Kammern auf der 25 cm breiten Außenseite gewährleisten die hervorragende Wärmedämmung. Damit können einschalige Energiesparhäuser im Passivhausstandard gebaut und alle Vorteile der KfW-Förderung genutzt werden.